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Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten ist eine der häufigsten Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie. Im Beratungsgespräch wird der individuelle Wunsch der Patientin nach Größe und Form der Brust ermittelt und das entsprechend passende Implantat ausgewählt. Hierzu verwendet man sogenannte Testimplantate, die in den BH eingelegt werden und ein zumindest sehr ähnliches optisches Ergebnis im T-Shirt liefern.
Es gibt grundsätzlich mehrere unterschiedliche Zugangswege für das Einbringen des Implantates, wobei der sicherste und für die von uns favorisierte Technik (Dual plane) der Zugang über die Unterbrustfalte der geeignetste ist.
Bei dieser Technik wird das Implantat immer hinter den Brustmuskel platziert und die Brustdrüse selbst so behandelt, dass sie sich dem Implantat weich anlegt. Der Schnitt ist so klein wie möglich, um das Implantat ohne zu starke Quetschung in die Brusttasche einlegen zu können.
Es gibt sowohl runde wie auch tröpfchenförmige (sog. anatomische) Implantate. Welche Form die geeignete ist, muss individuell von der Ausgangsform und dem gewünschten Resultat abhängig gemacht werden.

Der Verdacht, Implantate würden zur Auslösung von Autoimmunerkrankungen führen oder eine maligne Entartung des Brustdrüsengewebes induzieren, konnte durch große epidemiologische Studien ausgeschlossen werden.

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett kann bei moderater Größenvorstellung eine Alternative sein. Der Eingriff wird mit einer Fettabsaugung kombiniert, wobei die transplantierten Fettzellen unter der Brustdrüse und im Unterhautfettgewebe platziert werden.

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Bestehen Risiken?

Die Risiken konnten durch den medizinischen Fortschritt und die Verbesserung der Implantate soweit minimiert werden, dass bei sachgerechter Ausführung der Brust-OP und Auswahl eines geeigneten Implantates in hohem Prozentsatz dauerhaft gute Ergebnisse erzielt werden können. Die Implantate sind reißfest und stoßsicher. Der Prozentsatz an Kapselfibrosen ist gering. Ganz auszuschließen ist das Risiko allerdings nicht. Bei einer sogenannten Kapselfibrose, d.h. einer verstärkten Kapselbildung um ein Implantat, die im schlimmsten Fall sogar zu einem Defekt des Implantates führen kann, muss das Implantat in den meisten Fällen ausgetauscht werden.

Die Verwendung von Fett zur Brustvergrößerung können Schwellungen und Blutergüsse an der Brust und an der Entnahmestelle auftreten. Außerdem besteht das Risiko, dass das Fett vom Körper einseitig mehr abgebaut wird, so dass eine mehrfache Behandlung eingeplant werden muss. Diese Technik eignet sich nur für kleine Brüste oder geringe Korrekturen.

Wie lange dauert der Klinikaufenthalt?

Die Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett wird in Vollnarkose in einer unserer Privatkliniken durchgeführt. Der Aufenthalt ist eine Nacht. Dadurch wird eine adäquate Schmerzbehandlung gesichert. Am Tag nach der Operation wird der mitgebrachte Sport-BH von uns angelegt.

Welche Einschränkungen habe ich?

Nach der Operation treten fast immer Schmerzen in der Brust auf die bedingt sind durch die Dehnung des Brustmuskels durch das eingebrachte Implantat. Je weniger Hautmantel vorher vorhanden war, desto stärker sind meistens die Schmerzen nach der Operation. Unter der Gabe von Schmerzmitteln bessern sich die Beschwerden bereits in den ersten Tagen. Zur Vermeidung von Blutungen, Entzündungen und zur Stabilisierung des eingebrachten Implantates, sollte für 4 Wochen kontinuierlich ein BH getragen, auf schwere körperlicher Arbeit, Sport, Dampfbäder, Saunagänge und Sonnenbäder verzichtet werden. Grundsätzlich ist das Tragen eines BHs für 1 Jahr tagsüber empfehlenswert, um die Last der Brust von der Narbe zu nehmen. Nach einer Brustoperation sind Vibrationssportarten wie Reiten, Joggen, etc. für 3 Monate auszusetzen.

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