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Lipödem

Bei einem Lipödem leiden die Betroffenen unter einer Fettverteilungsstörung. Es kommt zu einer starken Fettvermehrung, die sich an Ober- und Unterschenkeln, an den Hüften und am Gesäß sowie an den Arme manifestieren kann. Die Betroffenen haben nicht nur mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu kämpfen. Sie sind durch die Entstellung in übermäßigem Maße auch in psychischer Hinsicht beeinträchtigt.

Wissenswertes über das Lipödem

Was bedeutet die Diagnose „Lipödem“

Bei einem Lipödem handelt es sich um eine angeborene Störung der Fettverteilung in den Extremitäten. „Lip“ steht dabei für das Wort „Fett“. Die Symptome dieser chronisch verlaufenden Krankheit äußern sich in den vermehrt auftretenden Schwellungen im Unterhautfettgewebe an sowohl Armen als auch Beinen. Sehr häufig schwellen Oberschenkel- und Hüftbereich an. Die Arme sind eher seltener betroffen. Fast ausschließlich Frauen erkranken an einem Lipödem. Auch wenn sich Übergewicht negativ auf die Erkrankung auswirkt, handelt es sich dabei nicht um die Ursache. Selbst Patienten mit einem schlanken Oberkörper entwickeln eine erhöhte Umfangsvermehrung. Das Anschwellen ist eindeutig auf eine krankhafte Veränderung der Fettzellen zurückzuführen.

Wer ist von einem Lipödem betroffen?

Die Erkrankung ist grundsätzlich nur bei Frauen zu beobachten, wobei von einem Lipödem ungefähr acht bis 17 Prozent aller Frauen betroffen sind. Männer leiden unter den lipödemtypischen Veränderungen nur, wenn bei ihnen eine stark ausgeprägte Hormonstörung zu verzeichnen ist.

Die Entstehung dieser Krankheit kann bei Frauen einerseits auf die genetische Veranlagung zurückgeführt werden. Andererseits können auch hormonelle Faktoren eine Rolle spielen. Bei etwa 30 Prozent aller Lipödem-Fälle kann eine Beteiligung des venösen Systems verzeichnet werden. In der Regel entsteht ein Lipödem nach der Pubertät oder im Anschluss an eine Schwangerschaft. Es ist jedoch auch möglich, dass sich die Krankheit erst im späteren Verlauf des Lebens manifestiert. Vorrangig tritt ein Lipödem zwischen dem dreißigsten und vierzigsten Lebensjahr auf.

Menschen, die unter einem Lipödem leiden, sind in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Da die Erkrankung chronisch verläuft und mit der Zeit immer weiter fortschreitet, sollte schnellstmöglich eine geeignete Therapie eingeleitet werden.

Ätiopathogenese bei einem Lipödem

Der Grund für die Vermehrung des Unterhautfettgewebes kann nicht eindeutig zugeordnet werden. Bei mehr als 50 % der Betroffenen liegt gleichzeitig eine Adipositas vor. Es konnte in einigen Untersuchungen festgestellt werden, dass betroffene Patienten unter einer Verdickung der Fettschicht unterhalb der Haut leiden und zudem einen verlangsamten Blutfluss aufweisen. Der gestörte Blutfluss erhöht den Druck innerhalb der kleinsten Gefäße, wodurch eine verstärkte Hämatomneigung eintritt. Durch die Verehrung der Ödemflüssigkeit wird das Lymphsystem erheblich belastet. Es wurde überdies nachgewiesen, dass etwa 90 Prozent der betroffenen über eine leichte hormonelle Dysbalance verfügen. Es sind zudem mäßig erhöhte Werte des C-reaktiven Proteins zu beobachten.

Die Lebensqualität der Menschen, die unter einem Lipödem leiden, ist deutlich eingeschränkt. Der Alltag wird einerseits durch das Spannungsgefühl sowie die Schmerzen beeinträchtigt. Andererseits kommt es aufgrund der Wulstbildung zu einer veränderten Gangart, dem sogenannten Watschelgang, wodurch der Tagesablauf erschwert wird. Das Risiko für die Entstehung von Geschwüren (Ulceration) ist erhöht. Ebenso steigt die Gefahr für die Entstehung einer Arthrose, weil die Gelenke stärker belastet werden und zudem schädigende Stoffe aus den Adipozyten freigesetzt werden.

Aufgrund der Entstellung und den in der Bevölkerung geltenden Idealvorstellungen leiden Patienten mit einem Lipödem häufig unter psychischen Einschränkungen. Depressive Verstimmungen und starke Gewichtszunahmen („Frustfressen“) sind nicht selten die Folge.

Ursachen, Symptome und Ausprägungen eines Lipödems

 

Mögliche Ursachen für die Entstehung

Die Ursache für die bei einem Lipödem auftretende Vermehrung des Unterhautfettgewebes ist nicht genau bekannt. Weil vorrangig Frauen unter dieser Erkrankung leiden, wird vermutet, dass im Wesentlichen hormonelle Faktoren bei der Entstehung eine bedeutende Rolle spielen. Diese Vermutung wird zusätzlich dadurch bestärkt, dass die Krankheit erst im Anschluss an die Pubertät eintritt und sich überdies nach der Geburt eines Kindes verschlimmert.

Da Lipödeme häufig innerhalb unterschiedlicher Generationen einer Familie beobachtet werden, scheint eine genetische Prädisposition vorzuliegen. Männer sind von einem Lipödem ausschließlich betroffen, wenn bei ihnen eine ausgeprägte Hormonstörung nachgewiesen werden kann. Dies kann infolge einer Leberschädigung oder aber auch durch eine Hormontherapie bei Tumorerkrankungen der Fall sein.

Welche Symptome treten typischerweise auf?

Bei einem Lipödem treten die Symptome immer symmetrisch auf, d. h., dass beispielsweise beide Beine betroffen sind. Es besteht bei den Betroffenen ein deutlicher Gegensatz zwischen einem meist schlanken Oberkörper und einem breiteren Unterkörper. Treten die Fettansammlungen an den Unterschenkeln auf, ist dort fast immer ein Fettkragen zu beobachten, der über den Knöchel hinüberlappt. Weitere Merkmale sind die Bildung einer Orangenhaut (Cellulite) und Verhärtungen unterhalb der Haut.

Ein weiteres typisches Symptom eines Lipödems sind Schmerzen, die bei Druck und Berührung auftreten. Zudem treten Schwere- und Spannungsgefühle in den Beinen bzw. Armen auf. Betroffene neigen zu blauen Flecken (Hämatomen) an den Gliedmaßen, die sich selbst bei leichten Stößen bilden. Im Verlaufe des Tages treten neben den üblichen Schwellungen zusätzlich weitere Ödeme auf, die sich überwiegend im Bereich von Unterschenkel und Knöchel manifestieren.

Der Verlauf der Erkrankung

Der Verlauf der Erkrankung kann nicht vorhergesehen werden und ist individuell sehr verschieden. Es kann vorkommen, dass sich die Symptome innerhalb nur weniger Jahre deutlich verschlimmern. Es ist jedoch auch möglich, dass sich der Befund über viele Jahre hinweg nicht verändert.

Das Lipödem kann einerseits ganz spontan auftreten. Es kommt aber auch vor, dass es sich aus Fettgewebsvermehrungen, der sogenannten Lipohypertrophie, heraus entwickelt. In der Regel kommt es im Krankheitsverlauf zu einer Vermehrung der Fettansammlungen, die unter der Haut liegen und einer Zunahme der Ödeme. Aus diesem Grund nehmen auch die Beschwerden zu und die Patienten beklagen vermehrt starke Druck- und Spannungsschmerzen.

Lokalisationen und Krankheitsstadien des Lipödems

Tritt ein Lipödem auf, kann die Erkrankung in drei Krankheitsstadien eingeteilt werden:

  • Stadium I:
  • Zu Beginn der Erkrankung ist die Hautoberfläche der Betroffenen noch ziemlich glatt, wobei sich bereits eine feinknotige Unterhaut ähnlich wie bei der sogenannten Orangenhaut bildet. Das Allgemeinbefinden der Patienten ist kaum merklich beeinträchtigt.
  • Stadium II:
  • Die Hautoberfläche wird im Verlauf der Erkrankung grobknotiger. In der Medizin wird diese Entwicklung als „Matratzenphänomen“ bezeichnet. Die Knoten befinden sich im Fettgewebe und es bilden sich immer größere Dellen. Durch die größer werdenden Fettablagerungen heben sich die betroffenen Körperpartien deutlich vom Rest des Körpers ab.
  • Stadium III:
  • In diesem Stadium der Krankheit bilden sich im Unterhautfettgewebe große Knoten. An der Hautoberfläche sind große, deformierende Hautwülste zu beobachten. Die erkrankten Hautareale schwellen stark an. Es kann eine deutliche Disproportion im Vergleich zur anderen Körperhälfte festgestellt werden.

Ein Lipödem kann grundsätzlich an fast jedem Körperteil auftreten. In der Medizin werden insgesamt fünf verschiedene Typen unterschieden, die sich nach der Ausbreitung der Erkrankung richten:

  • Lipödem-Typ 1: Die Ödeme treten im Bereich der Hüften auf
  • Lipödem-Typ 2: Das Lipödem breitet sich sowohl an den Hüften als auch Oberschenkeln aus
  • Lipödem-Typ 3: Bei diesem Typ sind nicht nur die Hüften und Oberschenkel, sondern zudem die Unterschenkel betroffen
  • Lipödem-Typ 4: Das Lipödem tritt nur an den Armen auf
  • Lipödem-Typ 5: Eine gestörte Fettverteilung begrenzt sich auf den Bereich der Unterschenkel

Aufgrund der Lokalisation und dem Grad der Ausbreitung wird oftmals im Bereich der unteren Extremitäten vom Oberschenkel- und Unterschenkeltyp sowie Waden- oder Ganzbeintyp gesprochen. Treten die Lipödeme an den oberen Extremitäten auf, werden diese auch in Oberarm- und Unterarmtyp sowie Ganzarmtyp unterteilt.

Neben diesen Einteilungen kann überdies eine weitere Untergliederung in verschiedene Schweregrade vorgenommen werden:

  • Schweregrad 1: Bei diesem sogenannten Reiterhosenphänomen bilden sich die Fettgewebsvermehrungen in den Bereichen von Gesäß und Hüfte.
  • Schweregrad 2: Dies Ausbreitung der Fettgewebsansammlungen setzt sich bis zu den Knien fort. Es kommt zur Bildung von Fettlappen an der Knieinnenseite.
  • Schweregrad 3: Die Fettansammlungen im Gewebe breiten sich von der Hüfte abwärts bis zum Knöchel aus.
  • Schweregrad 4: Das Lipödem reicht sowohl von den Armen also auch Beinen bis hin zu den jeweiligen Handgelenken bzw. Knöcheln, wobei Hände und Füße nicht betroffen sind.
  • Schweregrad 5: Bei dieser schwersten Ausprägung kommt es zu einem Lipolymphödem, wobei sich auch vermehrt Wassereinlagerung in den Händen und Füßen sowie Zehen bilden.

Diagnosestellung und Therapiemöglichkeiten bei einem Lipödem

Wie wird ein Lipödem diagnostiziert?

Zur Diagnosestellung eines Lipödems werden sowohl ein Sicht- als auch ein Tastbefund durchgeführt. Eine Erhebung der Anamnese gibt weiterhin verlässliche Auskunft über mögliche Anzeichen der Erkrankung. Bei der Untersuchung wird anhand des Stemmerschen Zeichens die Diagnose überprüft. Dieses ist stets negativ, was bedeutet, dass sich eine Hautfalte über die Zehen bzw. Fingern anheben lässt.

Grundsätzliche Therapiemöglichkeiten

Bei einem Lipödem helfen weder Sport noch Diäten, um die Fettansammlungen zu entfernen. Mit einer ganzheitlichen Therapie ganz letztlich nur versucht werden, die Ödeme zu beseitigen, damit die Patienten von ihren Beschwerden befreit werden können. Es kommen bei der Behandlung einerseits konservative Therapiemaßnahmen in Betracht. Es kann überdies zudem auch eine operative Fettabsaugung zu einer Reduzierung des Fettgewebes führen.

Konservative Therapien bei einem Lipödem

Zum Gesamtspektrum der konservativen Behandlungsmöglichkeiten zählen sowohl eine Kompressionstherapie als auch entstauuende Behandlungsmaßnahmen wie Lymphdrainage, entstauende Bewegungstherapien oder apparative Entstauungen.

Als Basistherapie dienen sowohl eine Kompressionsbehandlung mit Kompressionstrümpfen als auch eine physikalische Entstauungstherapie. Bei der Kompressionstherapie werden die geschwollenen Arme oder Beine mithilfe von Kompressionsbandagen umwickelt. Dieser äußere Druck bewirkt, dass die Lymphflüssigkeit besser abtransportiert werden kann. Zur Entstauung können Lymphdrainagen, entstauende Bewegungstherapien sowie auch eine apparative Entstauung zum Einsatz kommen. Alle Behandlungen helfen wie die Kompressionstherapie dabei, den Lymphfluss zu verbessern und den Lymphstau abzubauen. Bei sowohl Lymphdrainage als auch Kompressionstherapie handelt es sich um sich ergänzende Langzeitmaßnahmen. Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Chirurgische Therapiemöglichkeiten

Konservative Maßnahmen dienen lediglich dazu, die Ödeme zu beseitigen. Das überschüssige Fettgewebe wird hierdurch nicht beeinflusst. Um die Fettansammlungen langfristig zu beseitigen, kann letztlich nur eine Fettabsaugung helfen. Diese in der Medizin bezeichnete Liposuktion sollte ausschließlich durch eine spezialisierte Klinik für plastische Chirurgie durchgeführt werden. In solch einer Klinik wird gewährleistet, dass der behandelnde Dr. med. für plastische Chirurgie über die benötigten Fachqualifikationen verfügt.

Was Patienten über eine Liposuktion wissen sollten

 

Diese Möglichkeiten für eine Liposuktion bestehen

Bei einer medizinisch indizierten Fettabsaugung handelt es sich um ein invasives Verfahren, welches zur Entfernung des krankhaft angesammelten Körperfettes eingesetzt wird. An den Stellen, an denen das Fett entfernt wurde, wird es auch im Nachhinein nicht wiederkommen. Das Lipödem wird durch die Liposuktion jedoch nicht geheilt.

Für eine Fettabsaugung stehen unterschiedlichste Techniken zur Verfügung. Für eine Liposuktion bei einem Lipödem haben sich grundsätzlich zwei wesentliche Methoden bewährt: die TLA-Technik (Tumeszenz-Lokalanästhesie) und die WAL-Technik (Wasserstrahl-Assistierte-Liposuktion). Beide Verfahren sind überaus gewebeschonend.

Tumeszenz-Lokalanästhesie

Die Methode der Tumeszenz-Lokalanästhesie hat sich beim Fettabsaugen sehr gut bewährt und wird sehr häufig durchgeführt. Bei diesem Verfahren wird eine große Menge Kochsalzlösung in Verbindung mit einem Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) in das Unterhautfettgewebe injiziert. Hierdurch wird das Gewebe aufgeschwemmt und betäubt. Anschließend wird das überschüssige Fettgewebe mithilfe von kleinsten, vibrierenden Kanülen abgesaugt.

Wasserstrahl-Assistierte-Liposuktion

Bei der WAL-Technik wird die Fettabsaugung mithilfe eines sehr feinen Wasserstrahls durchgeführt. Hierdurch kann einerseits das Fett absolut schonend vom übrigen Gewebe gelöst werden. Andererseits wird wesentlich weniger Tumeszenzlösung benötigt. Durch den Druck des Wasserstrahls können die Ärzte die Bindegewebsstrukturen genau anvisieren, wodurch das Fett gezielt herausgelöst werden kann. Die Belastung durch das Lokalanästhetikum sowie die Tumeszenzlösung ist sehr gering, da beide Substanzen durch die Verwendung zweier Kanülen neben den Fettzellen zu einem erheblich Anteil mit abgesaugt werden.

Derzeit gibt es eine kleine, ausgewählte Anzahl an Plastisch-Ästhetischen Chirurgen in Hamburg, die diese OP-Techniken anwenden können. Welcher Dr. in welcher Klinik diese Form der Liposuktion durchführen kann, sollte im Vorfeld daher gut recherchiert werden.

Nach der Liposuktion bei einem Lipödem

Im Anschluss an die Operation sollte zur Verbesserung des Endergebnisses zunächst eine Kompressionstherapie durchgeführt werden. Auch sollten in der ersten Zeit manuelle Lymphdrainagen, Kompressionen und eine angemessene Hautpflege erfolgen.

Die im Gewebe verbliebene restliche Tumeszenz-Lokalanästhesie-Lösung wird in den ersten 24 bis 36 Stunden aus den Einstichstellen austreten. Dies ist unbedenklich, es ist sogar gut und gewünscht. Grundsätzlich benötigen Patienten nur für einige wenige Tage körperliche Schonung. Das endgültige Ergebnis des operativen Eingriffs ist erst nach etwa sechs Monaten sichtbar, weil sich das Gewebe bis dahin noch umbaut und regenerieren muss.

Bekannte Erfolge bei einer Liposuktion

Patienten berichten nach der Behandlung eine deutliche Abnahme der Druckschmerzen. Bei fast allen Operierten stellt sich eine Verringerung der Schwellungen sowie möglicher Bewegungseinschränkungen ein. Auch die Neigung zur Bildung von Hämatomen geht deutlich zurück.

Ein wesentlicher Vorteil der Liposuktion ist überdies, dass die Patienten kaum oder sogar gar keine manuellen Lymphdrainagen und Kompressionen mehr benötigen. Zudem kann ein psychologischer Erfolg verzeichnet werden, da es durchwegs zu einer verbesserten ästhetischen Körperform kommt. Es kann trotz Liposuktion jedoch nicht hundertprozentig ein Wiederauftreten des Lipödems ausgeschlossen werden.

Wie oft wird eine Liposuktion bei Lipödem benötigt?

Beim Eingriff werden die einzelnen Körperbereiche in verschiedene Zonen untergeteilt, wobei im Rahmen einer Operation lediglich maximal zwei Zonen behandlet werden sollten. Aus diesem Grund ist es nicht ungewöhnlich, dass insgesamt mehrere Operationen nötig sind.

Was Patienten beim Arzt erwartet

Vor einem möglichen operativen Eingriff erfolgt selbstverständlich eine ausführliche Beratung durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Es wird geklärt, ob die Wünsche und Erwartungen durch eine Fettabsaugung realisiert werden können. Vor der tatsächlichen Liposuktion sollte im Vorfeld versucht werden, mithilfe anderer Therapieformen ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Bei dem Beratungsgespräch werden die individuellen Faktoren der Patienten untersucht. Hierzu zählen die Hautqualität, mögliche Körperasymmetrien sowie der Ernährungszustand. Unter dieser Berücksichtigung kann der Arzt feststellen, mit welchem operativen Ergebnis gerechnet werden kann. Es ist möglich, dass aufgrund bestimmter Risikofaktoren eine Fettabsaugung nicht durchgeführt werden kann. Aus diesem Grund erkundigt sich der Arzt im Gespräch über die Einnahme blutverdünnender Medikamente, über bestehende Haut- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie über Störungen der Schilddrüsenfunktion.

Die Kosten einer Liposuktion

Da eine Liposuktion die eigentliche Erkrankung sowie deren Verlauf nicht ändert, erstatten die Krankenkassen in der Regel die Kosten für solch eine Behandlung nicht. Die Preise für die Eingriffe variieren von Arzt zu Arzt und kosten je nach Krankheitsausmaß zwischen 4.000 bis 8.000 Euro.

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