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Hyperhidrosis

Der Mensch besitzt etwa 2 Millionen Schweißdrüsen, die der Regulierung des Wärmehaushaltes dienen. Bei einigen Menschen, die unter übermäßiger Transpiration (Hyperhidrosis) leiden, kommt es durch vermehrte nervale Impulse zu einer regional vermehrten Schweißproduktion (Achselhöhle, Hände, Füße). Dieses unkontrollierte Schwitzen wird in erster Linie durch Stresssituationen ausgelöst.
Zur Beseitigung dieser oftmals sehr beeinträchtigenden übermäßigen Schweißneigung gibt es mehrere Behandlungsoptionen, die in seltenen Fällen von der Krankenkasse übernommen werden:

– Muskelentspannendes Medikament
– Liposuktion der Schweißdrüsen
– Curettage der Schweißdrüsen

Durch Injektion von dem muskelentspannendem Medikament in die entsprechenden Areale kommt es nach ein paar Tagen zu einer nahezu vollständigen Blockierung der Nervenimpulse und entsprechend der Schweißproduktion. Die Wirkungsdauer der Behandlung ist länger als bei der Antifaltenbehandlung (9-12 Monate). Die Behandlung erfordert keine Narkose. Die Injektionsbehandlung ist für Achseln, Hände und Füße geeignet.

Durch eine Absaugung der Schweißdrüsen (Liposuktion) mit speziellen Saugkanälen werden die Schweißdrüsen soweit wie möglich entfernt. Alle Schweißdrüsen können mit dieser Technik nicht entfernt werden. Deshalb ist gelegentlich eine mehrmalige Behandlung empfehlenswert. Diese Technik eignet sich nur für die Behandlung der Achselhöhlen.

Bei der Curettage der Schweißdrüsen werden über einen kleinen Schnitt in der Achselhöhle die Schweißdrüsen von innen abgetragen. Hierbei handelt es sich um die aufwendigste Methode, die aufgrund der Schmerzhaftigkeit nur in Vollnarkose durchgeführt werden sollte. Auch diese Technik eignet sich nur für die Achselhöhlen.

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Bestehen Risiken?

Absaugung und Curettage der Schweißdrüsen können zu Blutergüssen oder Schwellungen führen. In sehr seltenen Fällen können kleine Hautnekrosen auftreten, da bei beiden Behandlungen die Durchblutung der Unterhaut kurzfristig beeinträchtigt wird.

Wie lange dauert der Klinikaufenthalt?

Sämtliche Behandlungen können ambulant durchgeführt werden. Die Curettage sollte allerdings in Vollnarkose erfolgen.

Welche Einschränkungen habe ich?

Die Behandlung ist unkompliziert und führt zu keinen Einschränkungen. Im Gegensatz dazu sollte nach der Liposuktion oder Curettage eine leichte Kompression der Achselhöhlen eingehalten werden mit einem Brustgurt. Auch können bei diesen Methoden die Schmerzen für einige Zeit bei der Bewegung der Arme bestehen.
Zur Vermeidung von Komplikationen wie z.B. Wundheilungsstörungen sollte für 6 Wochen auf Ausdauersport, Dampfbäder, Saunagänge und Sonnenbäder verzichtet werden. Grundsätzlich sollte nach der Operation ein hoher Lichtschutzfaktor verwendet werden.

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